9. November 2026 | 18:00–19:30 Uhr
Online-Veranstaltung,
Finance Circle
Cross Border Wealth Management - was bleibt vom Wettbewerbsvorteil der Schweiz übrig?
Die Schweiz war jahrzehntelang der weltweit grösste Standort für grenzüberschreitend verwaltete Vermögen. Diese Position hat sie 2025 an Hongkong verloren, und gemäss BCG dürfte sich das kaum umkehren lassen. Die Gründe liegen auf zwei Ebenen. Zum einen haben sich die Grundlagen des Geschäfts verändert. Mit der Aufhebung des Bankgeheimnisses gegenüber ausländischen Steuerbehörden begann der Weg zur vollständigen Steuertransparenz, der mit dem automatischen Informationsaustausch abgeschlossen wurde. Zum anderen verschiebt sich die Geografie des Vermögens. Die wachstumsstärksten Zuflüsse stammen heute aus Asien und davon profitieren in erster Linie Hongkong und Singapur. Die Schweiz ist stark auf die westeuropäischen Märkte ausgerichtet, in denen die Vermögen langsamer wachsen. Zugleich gilt die Schweiz in geopolitisch unsicheren Zeiten weiterhin als sicherer Hafen. Damit stellt sich die Frage, was vom Wettbewerbsvorteil der Schweiz im grenzüberschreitenden Geschäft bleibt.
- Welche Folgen hatten die Aufhebung des Bankengeheimnisses für ausländische Kund:innen, sowie der automatische Informationsaustausch für das grenzüberschreitende Geschäft.
- Welche Bedingungen braucht der Finanzplatz, um im Wettbewerb mit den asiatischen Finanzplätzen zu bestehen?
- Womit gewinnen Schweizer Banken heute Kund:innen im Ausland und wie verändert sich die Nachfrage und die Bedürfnisse in den Zielmärkten?
Referate und Diskussion von und mit:
- Dr. Roland Hofmann, ZHAW
- Dr. August Benz, Deputy CEO Swiss Banking
- Christian Gmünder, COO Vontobel
Moderation: Mark Dittli, Geschäftsführer The Market
Begrüssung: Patrick O. Müller, Präsident ZBV
Wir freuen uns auf spannende Einblicke und Gespräche.