Überzogene Regulierung des Bankenplatzes schadet Zürich massiv
Der Zürcher Bankenverband lehnt die vom Bundesrat vorgeschlagene Revision des Bankengesetzes und der Eigenmittelverordnung entschieden ab. Angezeigt sind zielgerichtete Massnahmen
Im neuen Swiss Banking Outlook stellt die SBVg die erwartete Entwicklung ausgewählter Konjunktur- und Finanzmarktindikatoren sowie geschäftsrelevanter Themen für den Bankenplatz Schweiz dar. Die Aussagen beruhen auf einer Umfrage bei ausgewiesenen Finanzmarktexpertinnen und -experten von Mitgliedsinstituten der SBVg.
Laut dem aktualisierten «Swiss Banking Outlook» erwarten die von der SBVg befragten Bankexpertinnen und -experten für das laufende und das kommende Jahr eine gedämpfte Konjunkturentwicklung zusammen mit einer weiteren Normalisierung der Teuerung im Inland. Bis Ende 2024 werden zwei Viertelprozent-Anpassungen des SNB-Leitzinses nach unten erwartet. Der aggregierte Geschäftserfolg der Banken in der Schweiz wird für das laufende Jahr auf ähnlich hohem Niveau wie im Spitzenjahr 2023 erwartet. Dabei dürfte der voraussichtliche Rückgang im Zinsgeschäft von steigenden Erträgen im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft kompensiert werden. Für die SBVg-Branchenprognose wurden zwischen Ende Januar und Anfang Februar 2024 fünfzehn ausgewiesene Fachpersonen der Mitgliedsinstitute der SBVg zu ihrem kurz- und mittelfristigen Ausblick auf die Konjunktur und die Bankenbranche befragt. Das Update zum «Swiss Banking Outlook» aktualisiert zum Jahresbeginn Teile der umfassenden Analyse zu ausgewählten Konjunktur- und Finanzmarktindikatoren sowie geschäftsrelevanten Themen für den Bankenplatz Schweiz, die im Rahmen des Bankenbarometers stattfindet.
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